
Konzentration und Entspannung auf Knopfdruck?
5 einfache Übungen für stressige Momente
Kennst du das?
Du möchtest dich auf eine Prüfung vorbereiten, eine wichtige Aufgabe erledigen oder einfach nur einen klaren Gedanken fassen – und stattdessen kreisen die Gedanken. Der Kopf ist voll, die Konzentration verschwunden und der Stresspegel steigt.
Gerade in solchen Momenten hilft es oft nicht, sich noch mehr anzustrengen.
Manchmal braucht unser System etwas ganz anderes: einen kurzen Moment der Regulation.
Die folgenden Übungen stammen aus meiner Arbeit mit kinesiologischen und energetischen Methoden. Sie sind einfach, benötigen keine Hilfsmittel und lassen sich fast überall anwenden – zu Hause, im Büro, in der Schule oder kurz vor einer Prüfung.

1. Die Ohrläppchen-Massage – ein schneller Wachmacher
Unsere Ohren enthalten zahlreiche Reflexzonen und werden in verschiedenen energetischen Methoden gerne genutzt, um das System zu aktivieren.
So geht's:
- Nimm beide Ohrläppchen zwischen Daumen und Zeigefinger.
- Massiere sie sanft für etwa 30 Sekunden.
- Arbeite dich anschließend langsam über die gesamte Ohrmuschel nach oben.
Viele Menschen erleben danach mehr Wachheit, Präsenz und Konzentration.
Besonders hilfreich ist diese Übung, wenn du dich müde, vernebelt oder unkonzentriert fühlst.

2. Stirn und Hinterkopf halten – wenn die Gedanken Karussell fahren
Diese Übung gehört zu meinen persönlichen Favoriten.
Wenn wir gestresst oder ängstlich sind, fällt es oft schwer, klar zu denken. Manche Menschen beschreiben das Gefühl, als würde das Gehirn plötzlich „offline gehen“.
So geht's:
- Lege eine Hand auf die Stirn.
- Die andere Hand legst du an den Hinterkopf.
- Atme ruhig ein und aus.
- Bleibe ein bis zwei Minuten in dieser Position.
Viele Menschen berichten, dass sie sich danach ruhiger, klarer und sortierter fühlen.
Gerade vor Prüfungen, schwierigen Gesprächen oder Entscheidungen kann diese Übung sehr wohltuend sein.

3. Die Angstpunkte sanft klopfen
Unterhalb des Schlüsselbeins befinden sich Punkte, die in der Kinesiologie häufig mit Stress, Unsicherheit und Anspannung in Verbindung gebracht werden.
So geht's:
- Suche die kleinen Vertiefungen unterhalb des Schlüsselbeins.
- Klopfe diese Punkte sanft mit den Fingerspitzen.
- Atme dabei bewusst tief ein und aus.
Die Übung dauert nur wenige Sekunden und eignet sich besonders gut vor Präsentationen, Prüfungen oder anderen Situationen, die Nervosität auslösen.

4. Wasser trinken – die unterschätzte Konzentrationshilfe
Diese Empfehlung klingt unspektakulär, wird aber häufig unterschätzt.
Unser Gehirn benötigt ausreichend Flüssigkeit, um optimal arbeiten zu können. Bereits leichter Flüssigkeitsmangel kann Konzentration und Aufmerksamkeit beeinträchtigen.
Wenn du merkst, dass deine Gedanken abschweifen, gönne dir einen Moment und trinke bewusst ein Glas Wasser.
Manchmal sind die einfachsten Dinge die wirksamsten.

5. Die Überkreuzbewegung für mehr Fokus
Stress führt oft dazu, dass wir gedanklich festhängen.
Überkreuzbewegungen können helfen, beide Gehirnhälften wieder stärker miteinander zu vernetzen.
So geht's:
- Hebe das rechte Knie an und berühre es mit der linken Hand.
- Danach das linke Knie mit der rechten Hand.
- Wiederhole die Bewegung langsam etwa 30 bis 60 Sekunden.
Die Übung wirkt unscheinbar, wird aber von vielen Menschen als erstaunlich aktivierend erlebt.
Wann helfen diese Übungen?
Diese Übungen ersetzen keine medizinische oder psychologische Behandlung.
Sie können jedoch eine wertvolle Unterstützung sein, wenn du:
- vor Prüfungen nervös bist
- Schwierigkeiten hast, dich zu konzentrieren
- unter Gedankenkarussellen leidest
- dich gestresst oder überfordert fühlst
- zwischendurch einen Moment zum Durchatmen brauchst
Mein Tipp
Probiere die Übungen nicht erst dann aus, wenn der Stress bereits auf seinem Höhepunkt angekommen ist.
Je vertrauter dein System mit ihnen wird, desto leichter kann es später darauf zurückgreifen.
Manchmal braucht es keine Stunde Entspannung, keinen perfekten Zeitpunkt und keine aufwendige Methode.
Manchmal reichen zwei Hände, ein paar bewusste Atemzüge und die Bereitschaft, für einen Moment innezuhalten.
Und genau darin liegt oft die größte Veränderung.
Mehr zu meiner kinesiologischen Energiearbeit oder zu anderen Entspannungsübungen im Alltag findest du auch im Blog:
